Pfarrei Waldsassen

Päpstliche Basilika St. Johannes Evangelist

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Archiv
Archiv

1.Waldsassener Ministrantentreffen

  Zum 3. Wallfahrtstag zum Geschändeten Heiland am Sonntag, 20.09.09 begeht die Pfarrei auch das Jubiläum "40 Jahre Basilikaerhebung" und lädt dazu alle ehemaligen Ministrantinnen und Ministranten der Pfarrei zu einem Treffen ein.

Nachfolgend stellen wir 2 verschiedene Versionen des Anmeldeformulars (mit Hinweisen zum Ablauf) für das Ministrantentreffen der Pfarrei zur Verfügung:

Word-Dokument: downloaden, ausfüllen, abspeichern und per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. - für die eigenen Unterlagen evtl. einen Ausdruck machen.

Waldsassener Ministrantentreffen Waldsassener Ministrantentreffen

 

PDF-Datei: downloaden, ausfüllen, ausdrucken und per Fax an 09632-5999 oder Post an Katholische Pfarrei Waldsassen, Basilikaplatz 6, 95652 Waldsassen schicken
 
Waldsassener Ministrantentreffen Waldsassener Ministrantentreffen

 

Desweiteren werden alte Bilder von Ministranten beim Altardienst, Zeltlager oder Festen gesucht. Nähere Infos gibt es hier:
Bildersuche Bildersuche

 

 

Ministrantentreffen

 img_5843.jpg  img_5854.jpg  img_5856.jpg
 img_5861.jpg  img_5866.jpg  img_5871.jpg
 img_5874.jpg  img_5875.jpg  img_5884.jpg
 img_5903.jpg  img_5920.jpg  img_5933.jpg
 img_5935.jpg  img_5940.jpg  img_5954.jpg
     

 

 img_5882.jpg  img_5891.jpg  img_5894.jpg  img_5896.jpg
 img_5901.jpg  img_5913.jpg  img_5918.jpg  img_5951.jpg
       
 

Kugeltabernakel - gesamter Kirchenraum

„Etwas auf den Punkt bringen.“ ist eine Kunst für sich: Im Vielerlei das Entscheidende erkennen, in der Fülle das Wesentliche sehen. In unserer an Bildern und aus-schmückenden Ornamenten so reichen Kirche ist dem Künstler Karl Stilp das auf besondere Weise mit dem Kugeltabernakel gelungen. Hier ist auf den Punkt gebracht, was die Botschaft dieses Kirchenraumes ist: Jesus Christus, das Heil der Welt. Draußen zwischen den beiden Türmen der Basilika steht er als Salvator mundi, als Erlöser der Welt, die Weltkugel in seiner Hand haltend. Hier ist er gleichsam in der Welt, gegenwärtig im lebendigen Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wenn er in dieser Welt ist und bleibt, wenn er die Mitte dieser Welt ist, dann wird sie veredelt, golden, strahlend.

Gaukeln wir uns da nicht eine heile Welt vor? Oder müssen wir uns auf das berühmte Danach vertrösten lassen? Weder noch!

Die Gegenwart Jesu in der Welt ereignet sich in etwas Alltäglichem, Einfachem: in Brot, der Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit. Die Dichterin Hilde Domin hat es einmal so gesagt: „Wir essen Brot, aber leben vom Glanz.“ Der Kugeltabernakel lässt uns ein wenig von diesem Glanz erahnen, den uns Jesus Christus im Brot der Eucharistie schenkt. Ein Glanz, in dem wir uns sehen, mehr noch erkennen. In seinem Glanz finden wir uns.

Der Kugeltabernakel ist die Mitte der Figurengruppe, die die Verkündigungsszene darstellt. Der Erzengel Gabriel überbringt Maria die Botschaft, dass sie die Mutter Jesu werden soll. Gott wird Mensch, kommt in diese Welt, um sie zu retten und durch Christus der Ewigkeit entgegenzuführen.

 

Olivier Messiaen, Apparation de l’église éternelle – Erscheinung der ewigen Kirche

1932 ist dieses Werk entstanden. Akkorde schreiten langsam, aber mit äußerster Entschlossenheit voran. Die Harmonik und der unerbittliche Rhythmus symbolisieren zusammen das unabänderliche Gebäude, das sich aus dem Chaos erhebt. „Es ist die Braut Christi“, so der Komponist selbst, „erbaut aus den Steinen des Himmels, die die Seelen der Erwählten sind.“ Das Werk ist ein gewaltiges und „wie ein Fels aufgetürmtes Crescendo“, in dem die Kirche immer näher kommt, bis sie uns schließlich mit einem lang ausgehaltenen C-Dur-Akkord aufstrahlt. Dann kehrt das Stück symmetrisch zum Anfang zurück.

 

„Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen; sie war bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat. Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen: Seht die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er, Gott, wird bei ihnen sein. Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen. Er, der auf dem Thron saß, sprach: Seht ich mache alles neu. ... Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende.“(Offb 21, 1-5a.6b)

 img_5804.jpg

zurück
 

Propheten, Apostelleuchter

Die einen sind nicht besonders leicht zu sehen, die anderen be-achtet man vielleicht nicht so. Die einen stehen auf höchster Ebene, die anderen „sind“höchste Ebene.

Ich meine die Darstellung der Propheten auf dem Hauptgesims mit den beiden Königen David und Salomo und die Apostelleuchter, die für die zwölf Apostel stehen.

Im theologischen Programm dieser Kirche stehen die Propheten mit David und Salomo als Zeugen des Alten Bundes und verweisen auf den Neuen Bund, den Gott in Jesus Christus mit allen Menschen geschlossen. In den Bildern des Rosenkranzzyklus schauen wir diesen Neuen Bund in Jesus Christus, die Heilgeschichte in seiner Menschwerdung, seinem Leiden und Sterben, seiner Auferstehung und Himmelfahrt.

Propheten sind keine Hellseher und betreiben keine Weissagung im herkömmlichen Sinne. Sie rufen zur Umkehr, erinnern das Volk Gottes an den Bund mit Gott, verkünden seinen Willen und klagen an, wo Gottes Gebote vergessen oder missachtet werden. Eine verantwortungsvolle Aufgabe, eine unangenehme manchmal auch. In Jesus Christus haben sich ihre Verheißungen erfüllt, er selbst ist Priester, Prophet und König. In der Taufe haben wir durch die Salbung mit Chrisam Anteil daran. Wie Christus sollen auch wir Propheten sein, Platzhalter für Gott, damit er nicht vergessen und verraten wird.

Die 12 Apostel waren das auf ihre Weise. Nach der Auferstehung Jesu und der Sendung des Heiligen Geistes verkündeten sie Gottes Willen in der frohen Botschaft dessen, der sie berufen hat. Sie gelten als Fundament der Kirche, damit sie fortbestehen kann bis ans Ende der Zeiten. Darum werden bei der Weihe einer Kirche die Wände an zwölf Stellen gesalbt. Die Apostelleuchter erinnern daran. So sind wir umgeben von den zwölf Aposteln. In ihrem Licht kann uns aufgehen, was auch unsere Berufung ist, so wie es das Te Deum besingt: „Der Apostel heilger Chor, der Propheten hehre Menge schickt zu deinem Thron empor neue Lob und Dankgesänge.“ (GL 257 4. Str.)

Das übernimmt jetzt für uns die Orgel. „Cathedrales“ von Louis Vierne (1870-1937) wird erklingen. Ein Stück, das gut zu dieser Kirche und in diese Kirche passt. Denn über 300 Jahre steht sie da, einer Kathedrale gleich, hat Mönche gehen und Schwestern kommen sehen. Zurecht und mit Würde trägt sie den Titel „Basilica minor“ und ist dann am schönsten, wenn Menschen in ihr zusammenkommen und Gott feiern, umgeben von denen, die vor uns gelebt, geglaubt, gekämpft und gehofft haben, die Propheten und Apostel.

 img_5801.jpg

zurück
 


Seite 1 von 3

Nächste Termine

<<  März 2010  >>
 Mo  Di  Mi  Do  Fr  Sa  So 
  1  2  3  4  5  6  7
  8  91213
151619
2326
2930    

Berichte

mini_kochen_alles_070_klein.jpg

Orgeln

Unsere Orgeln