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Besonders reich ist die Basilika mit Pflanzendarstellungen geschmückt. Man findet diese im Chorgestühl, an den Seiten der Bänke, sowie an den Säulen der Kommunionschranken der Seitenaltäre. Neben den in ihrer Symbolik bekannten Pflanzen Weintrauben, Weizen, Palmwedel, Lilien und Rosen gibt es auch Äpfel, Birnen, Granatäpfel, Walnüsse, Haselnüsse, Eichen, sowie Stiefmütterchen, Sonnenblumen und sogar Gänseblümchen in der Basilika zu entdecken. Die Eiche findet man z.B. auf dem Deckengemälde der Klostergründung im Chorraum.
Auf Bildern und bei figürlichen Darstellungen sind die unterschiedlichsten Tiere abgebildet: Im Chorraum findet man den Adler bei Johannes dem Evangelisten, dem Kirchenpatron der Basilika, sowie Löwe und Stier, Symboltiere der Evangelisten Markus und Lukas. Der Hl. Benedikt ist mit einem Raben, der vergiftetes Brot im Schnabel trägt und mit Schlange im Kelch abgebildet. Weitere Schlangen kann man bei Moses rechts über dem Hochaltar und am Seitenausgang bei der allegorischen Mariendarstellung entdecken. Auffällig sind die Kirchenväter: Gregor mit der Taube auf der Schulter, Ambrosius mit dem Bienenkorb und Hieronymus mit dem Löwen. Neben Darstellungen des Lamm Gottes, z.B. bei Johannes dem Täufer und der Taube, dem Symbol des Heiligen Geistes, findet man Pferde, Fische und sogar einen Pelikan. Selbst in der christlichen Symbolik unbekannter Tiere wie den Elefanten, das Eichhörnchen und ein Huhn kann man an versteckten Stellen entdecken.
Bereits im Juli haben sich Schüler der Markgraf-Diepold Schule mit der Naturpädagogin Susanne Bosch und Kaplan Markus Meier an zwei Projekttagen auf Entdeckungsreise durch die Basilika gemacht und die Tiere und Pflanzen auch gemalt. Diese Zeichnungen sind im Büchlein „Adler und Gänseblümchen“ zu finden.
Die Idee zum Büchlein stammt von Marco Werner, dem leider im Juni viel zu früh verstorbenen Leiter der Umweltstation. Ihm ist dieses Büchlein auch gewidmet. Umgesetzt wurde diese Idee von der Diplom Ingenieurin und Naturpädagogin Susanne Bosch in Zusammenarbeit mit Stadtpfarrer Thomas Vogl. Die Fotos stammen von Ferdinand Sperber. Die graphische Gestaltung übernahm Nils Wittmann.
Die ersten beiden Exemplare wurden der Familie von Marco Werner, seiner Frau Stefanie und den Töchtern Pia und Regina, bei der Vorstellung in der Basilika überreicht. |
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