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Bereits zum 13. Mal fand am Sonntag, 13. Juni 2010, der weit über Waldsassen hinaus beliebte Motorradfahrergottesdienst statt. Der Motorrad-club Waldsassen lädt zusammen mit der Pfarrei dazu ein und es sind wieder an die 500 Motorradfahrer aus der gesamten Oberpfalz zusammengekommen. Etwa genauso viele Freunde dieses Treffens feierten dann gemeinsam mit ihnen, Stadtpfarrer Thomas Vogl und Kaplan Markus Meier Gottesdienst in der Basilika. |
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Die musikalische Gestaltung übernahm in diesem Jahr die Gruppe „Skyscrapers“ aus Marktredwitz, deren Freude und Begeisterung schnell auf die Mitfeiernden übersprang.
Stadtpfarrer Thomas Vogl ging in seiner Predigt darauf ein, dass Motorradfahrer auch an ihrer Kleidung zu erkennen sind und stellte davon ausgehend die Frage, woran ein Christ zu erkennen sein soll. Drei „Christus-Gewänder“ nannte er:
Als erstes die Windeln, in die Jesu in der Krippe gewickelt war. Sie sind Zeichen seiner Menschwerdung und sollen auch an das eigene Menschsein erinnern. Jede und jeder von uns bleibt ein „Kind Gottes“.
Als zweites das Leinentuch. Jesus umgürtete sich damit beim Letzten Abendmahl, um den Jüngern die Füße zu waschen. Christsein ist immer auch dienendes Dasein für den anderen, den Mitmenschen. Ein Christ, der nicht dient, dient zu nichts.
Und schließlich die Leinenbinden und das Schweißtuch, das nach der Auferstehung Jesu an einem besonderen Ort im Grab lag. Sie zeigen uns unsere Sterblichkeit, aber auch unsere Hoffnung. Die Zeichen des Leidens und des Todes haben einen besonderen Platz. Sie gehören zum Leben, sind aber nicht alles, weil auch wir durch den Tod ins Leben gehen.
Nach dem Gottesdienst segneten Stadtpfarrer Thomas Vogl und Kaplan Markus Meier die Motorräder und alle Mitfeiernden auf dem Basilikaplatz, bevor zu einer Rundfahrt über Neualbenreuth aufgebrochen wurde und auf dem Neukauf-Parkplatz das Treffen gemütlich ausklang. |
Bilder:
R.Ehrmann / F.Sperber