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In seiner Predigt schlug Abt Thomas die Brücke von dem „Stück Himmel“, den die barocke Kirche in ihre reichen Ausstattung und inhaltlichen Konzeption darstellt, zur Figur des Geschändeten Heilands, der die Wirklichkeit und Härte des menschlich-irdischen Daseins zeigt. In dieser Spannung von Himmel und Erde, Gott und Mensch leben wir als Christen, gerade angesichts der Gewalt, die Menschen angetan wird, und in denen Christus auch heute noch leidet. Jesus Christus ist die Antwort auf die bedrängende Frage nach dem Leid und der Gottferne. In ihm wird der Himmel zur Verheißung, die sich erfüllt. Die Gottesdienste in der Basilika lassen uns daher unsere Zukunft erahnen und voller Hoffnung erwarten.
Zum Festgottesdienst erklang die „Missa in tempore belli“, die sog. Paukenmesse von Joseph Haydn, sowie das „Tu es Petrus“ von Franz Liszt. Basilikachor, Solisten und Orchester unter der Leitung von Herr Regionalkantor Andreas Sagstetter zeigten ihr Können zur größeren Ehre Gottes und Freude der Gottesdienstbesucher.
Sichtlich stolz nahmen die ehemaligen Ministranten ihren Dienst am Altar wahr. Auch nach teilweise vielen Jahren waren sie wie in jungen Jahren ganz bei der Sache und beweisen, dass sie einst vorbildliche Ministranten waren. Schon am Vorabend wurden viele Erinnerungen an vergangenen Ministrantenzeiten mit Bilder und Filmen im Kath. Jugendheim heiter ausgetauscht und aufgefrischt. |